INNOVOS Newsarchiv

Immer weniger Deutsche gründen ein Unternehmen

Dass weniger Start-ups gegründet werden, wirkt sich negativ auf die Innovationsfähigkeit der Volkswirtschaft aus, denn - da sind sich Experten einig - ein Start-up bringt mehr Innovation als ein durchschnittlicher Beschäftigter. Auch gestandene Unternehmen erleben einen Verlust an Kreativität und Innovationsfähigkeit. Viele haben in der Vergangenheit projektbezogen mit Selbstständigen zusammengearbeitet, die frischen Input mitgebracht haben. Diese werden seltener, was Unternehmen unflexibler macht und die Qualität der Ergebnisse verschlechtert.

Als Gründungsberater wünschen wir uns den Abbau von Bürokratie, um die Unternehmensgründung und den Start als Jungunternehmer einfacher und attraktiver zu machen. Je weniger Zeit der Gründer mit dem "Papierkram" verbringen muss, desto mehr Zeit bleibt ihm für sein eigentliches Kerngeschäft.

Doch auch unter jetzigen Bedingungen ist eine Gründung erfolgversprechend, insbesondere im Handwerk und im Dienstleistungssektor besteht vielfach eine Nachfrage, die von den bestehenden Betrieben gar nicht gedeckt werden kann. Und dieser Zustand verstärkt sich in den kommenden Jahren immer weiter, denn zahlreicher Unternehmer erreichen das Rentenalter und geben ihre Betriebe auf. Wer also nicht ganz von vorn anfangen möchte, kann auch über den Kauf eines bestehenden Unternehmens nachdenken. INNOVOS kann sowohl Käufer als auch Verkäufer dabei unterstützen: https://www.innovos.de/unternehmensnachfolge.html

 

Alice Bandel startet mit logopädischer Praxis in Niesky

Torsten Menzel ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, unsere Kundin mit einem Blumenstrauß zu überraschen.

Bei der Gründungsvorbereitung übernahmen wir die Aufgabe, einen Businessplan für Frau Bandel zu schreiben und uns um die Sicherung der Finanzierung zu kümmern. In diesem Zusammenhang organisierten wir für Frau Bandel eine Beratungsförderung über die Sächsische Aufbaubank (SAB). 

Die Praxis befindet sich auf der Poststraße 20 in Niesky. Wer nach den Kontaktdaten sucht, wird hier fündig: www.logopaedie-niesky.de

Eröffnung in Cunewalde: Martin Bär startet mit Physiotherapiepraxis

"KÖRPERKONZEPT" heißt die neue Physiotherapiepraxis von Martin Bär in Cunewalde. Gemeinsam mit uns konnte Herr Bär der Bank ein überzeugendes Geschäftskonzept vorlegen, das mit dem KfW-Startgeld "belohnt" wurde. Der versierte Sport- und Schmerz-Physiotherapeut Bär kann einiges vorweisen: Von 2014 bis 2017 war er z.B. Physiotherapeut bei der SG DYNAMO DRESDEN e.V.

Neue Website: Oberlausitz - Land für Gründer

Die Kurse unterscheiden sich deutlich von denen klassischer Weiterbildungsanbieter. INNOVOS-Gründerseminare werden von erfahrenen Gründerberatern durchgeführt. Getreu dem Motto "Aus der Praxis für die Praxis" bekommen Existenzgründer neben Gründer Know-how auch zahlreiche Praxistipps, die den Start in die Selbstständigkeit erleichtern. Die Seminare leben von ihrer offenen Form. Fragen und Diskutieren sind ausdrücklich erwünscht. Mit dem umfangreichen INNOVOS-Netzwerk - mit Banken, Instituten und Dienstleistern - wird den Gründern bei der Umsetzung ihrer Vorhaben geholfen.

In Sachsen soll eine Startup-Szene entstehen

Bis zum Gründerökosystem Sachsen ist der Weg noch weit

Auf den Weg machen, sollte sich der Freistaat sowie sächsische Unternehmen dennoch. Und eines steht fest: Der Staat kann sich nicht aus der Affäre ziehen. Auch wenn die staatliche Finanzierung sukzessive zurückgefahren werden wird, für eine gründerfreundliche Infrastruktur hat der Staat weiterhin zu sorgen bzw. wo diese noch nicht existiert, muss sie aufgebaut werden. Verkehrsanbindung, schnelles Internet, die Nähe zu Forschung und Entwicklung, geeignete Räumlichkeiten - all das sind nur die offensichtlichsten Beispiele für die benötigte Infrastruktur. Für ein echtes Gründerökosystem braucht es noch eine Menge mehr, z.B. eine gründer- und unternehmerfreundliche Verwaltung, die schlank und unbürokratisch ist oder wenige, dafür aber einfach zu verstehende und zu beantragende, Fördermaßnahmen zur Weiterbildung und Beratung von (Jung)unternehmern.

Was in Sachsen in diesem Zusammenhang gern vergessen wird: eine innovative und prosperierende Startup-Szene braucht eine weltoffene Atmosphäre, Internationalität, Mehrsprachigkeit und interkulturelles Verständnis. Die jüngsten Bilder aus Plauen im Vogtland, wo uniformierte Rechtsradikale mit Fackeln und Fahnen ungestört durch die Stadt marschiert sind und rechte Parolen gebrüllt haben, sind ganz sicher nicht dazu geeignet, fähige Köpfe von anderswo oder ausländische Investoren nach Sachsen zu holen!

Regelungen für BAFA-Beratungsförderung haben sich geändert

Nur für "innovative" Gründungen?

 

Für die Gründerförderung stellt der Freistaat insgesamt 1 Mio. Euro für die nächsten zwei Jahre bereit. Das Gründernetzwerk futureSAX übernimmt die Koordination, die Förderempfehlung spricht ein Expertenteam aus, welches die einzelnen Gründungsvorhaben bewertet. Mit diese Empfehlung kann man dann bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) den formellen Förderantrag stellen. Die Bank muss diesen innerhalb von vier Wochen bearbeitet haben.

Wer sich an dem zunächst themenoffenen Wettbewerb beteiligen möchte, kann dies ab dem 21. März tun. Zunächst gilt es, einen Online-Fragebogen auszufüllen. In einem zweiten Schritt hat der Gründer die Gelegenheit, sein Vorhaben persönlich vorzustellen.

So schön dass alles klingt - einen Wermutstropfen gibt es: Unterstützt werden nur "innovative" Gründungen. Der Innovationsbegriff bleibt in der morgen erscheinenden Richtlinie seltsam schwammig. Innovativ sei die Realisierung von etwas Neuem oder eine spürbare Verbesserung des Bestehenden mit Mehrwert für den Kunden. Dabei kann es sich um eine Produkt-, Verfahrens-, Dienstleistungs- oder Prozessinnovation handeln.

Wir befürchten, dass "normale" Gründungen, wie sie gerade im ländlichen Raum auf der Tagesordnung stehen, bei diesem Programm einmal mehr durch's Raster fallen. Den Strukturwandel - wie z.B. aktuell in der Lausitz absehbar - werden wir nicht allein mit High-Tech-Gründern realisieren können. Auch Gründungen, die der Daseinsvorsorge dienen, werden wir brauchen, da sonst niemand in die ländlichen Regionen kommt, sondern noch dort lebende Menschen gezwungen sind, wegzuziehen.

Für Gründer: „InnoStar­tBonus" kommt Ende März

Nur für "innovative" Gründungen?

 

Für die Gründerförderung stellt der Freistaat insgesamt 1 Mio. Euro für die nächsten zwei Jahre bereit. Das Gründernetzwerk futureSAX übernimmt die Koordination, die Förderempfehlung spricht ein Expertenteam aus, welches die einzelnen Gründungsvorhaben bewertet. Mit diese Empfehlung kann man dann bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) den formellen Förderantrag stellen. Die Bank muss diesen innerhalb von vier Wochen bearbeitet haben.

Wer sich an dem zunächst themenoffenen Wettbewerb beteiligen möchte, kann dies ab dem 21. März tun. Zunächst gilt es, einen Online-Fragebogen auszufüllen. In einem zweiten Schritt hat der Gründer die Gelegenheit, sein Vorhaben persönlich vorzustellen.

So schön dass alles klingt - einen Wermutstropfen gibt es: Unterstützt werden nur "innovative" Gründungen. Der Innovationsbegriff bleibt in der morgen erscheinenden Richtlinie seltsam schwammig. Innovativ sei die Realisierung von etwas Neuem oder eine spürbare Verbesserung des Bestehenden mit Mehrwert für den Kunden. Dabei kann es sich um eine Produkt-, Verfahrens-, Dienstleistungs- oder Prozessinnovation handeln.

Wir befürchten, dass "normale" Gründungen, wie sie gerade im ländlichen Raum auf der Tagesordnung stehen, bei diesem Programm einmal mehr durch's Raster fallen. Den Strukturwandel - wie z.B. aktuell in der Lausitz absehbar - werden wir nicht allein mit High-Tech-Gründern realisieren können. Auch Gründungen, die der Daseinsvorsorge dienen, werden wir brauchen, da sonst niemand in die ländlichen Regionen kommt, sondern noch dort lebende Menschen gezwungen sind, wegzuziehen.

Sachsen fördert Investitionen kleiner Firmen

KMU: 30 Prozent Förderung von Investitionen

Das Programm reicht vom Handwerksbetrieb über die Kultur- und Kreativwirtschaft, den Einzelhandel, das produzierende Gewerbe, die Beherbergung und die Gastronomie bis hin zu vielen Dienstleistungen freier Berufe. Gefördert werden Investitionen für die Neuanschaffung von materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern. Nach Angaben aus dem Wirtschaftsministerium zählen dazu Gebäude, Maschinen und Anlagen, Patente und Lizenzen sowie ergänzend auch Sicherheitstechnik. Ausgenommen sind der Kauf von Fahrzeugen, der Erwerb von Grundstücken und von gebrauchten Wirtschaftsgütern. Die Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent ihrer Investitionskosten. Besonders unterstützt werden Unternehmensnachfolger: Neuinvestitionen innerhalb von zwei Jahren nach einer Übernahme werden mit bis zu 50 Prozent gefördert. Insgesamt können Unternehmen bei einer Mindestinvestition von 20.000 Euro bis zu 200.000 Euro erhalten. Bestehende Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben. Anträge können ab Anfang Februar 2019 gestellt werden. Wir beraten schon jetzt und unterstützen sächsische Unternehmen bei der Antragstellung.

SPRECHEN SIE UNS AN

 

Veranstaltungstipp: "Die Mischung macht´s!"

Neugeister diskutieren über Diversity

Innovationen entstehen nicht auf Knopfdruck, sondern in einem kreativen Arbeitsumfeld, das die Beteiligung und Einbeziehung unterschiedlichster Talente möglich macht. Der Mix macht den Unterschied - er sorgt für Mitarbeiter, die sich trauen, über den Tag hinauszudenken und Pfade zu verlassen, die in die Sackgasse führen. Erst durch Gestaltungsspielräume, soziale Vielfalt und eine offene Unternehmenskultur kommt der Motor für wirtschaftlichen Erfolg in Gang.

Tatsächlich ist „Diversity“ längst kein Nischenthema mehr, das als nettes Schlagwort die eine oder andere Unternehmensbroschüre ziert oder auf die Gleichstellung von Frauen verengt wird. Die Botschaft, dass Vielfalt unsere Gesellschaft nicht nur bereichert, sondern sich obendrein ökonomisch rechnet, findet bei immer mehr Strategen und Personalern Gehör.


Die Neugeister wollen mit ihren Gästen in einem offenen Gesprächsformat darüber diskutieren, was eine gesunde Mischung sein kann, ob sich diese Erkenntnisse von Unternehmen auch auf andere Bereiche oder eine ganze Region übertragen lassen und wer von mehr Vielfalt und einer gesunden Mischung profitiert.

Die Gäste sind:

Petra Köpping, sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt gezielt Existenzgründungen von Frauen im ländlichen Raum und vergibt seit vielen Jahren den Sächsischen Gründerinnenpreis.

Claudia Muntschick und Christian Rost, Kreatives Sachsen
Kreatives Sachsen unterstützt Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen als zentrale Anlaufstelle und arbeitet eng mit AkteurInnen aus Wirtschafts- und Kulturförderung, Stadt- und Regionalentwicklung, Fördereinrichtungen, Verbänden, Netzwerken, Kammern und Hochschulen mit künstlerischem Profil zusammen.

Antonia und Jürgen Schwarzmeier, Raumausstattung Schwarzmeier e.K.
Raumausstattung in 5. Generation – Antonia Schwarzmeier übernahm nach vielen Stationen in Frankreich, St. Petersburg und Rumänien das Unternehmen 2016 von ihrem Vater. Wieviel Innovation verträgt Tradition und sind Frauen andere Chefs?

TICKETS

21 Prozent der Gründer in Deutschland sind Migranten

INNOVOS unterstützt ausländische Gründer

Die Daten belegen, dass Migranten ihre Existenzgründungen überdurchschnittlich offensiv angehen: Sie investieren mehr Wochenstunden in ihre Gründungsprojekte (durchschnittlich 32 Stunden verglichen mit 29 Stunden bei Gründern insgesamt); gründen häufiger im Team (23 % zu 20 %) und schaffen häufiger Arbeitsplätze (39 % zu 28 %). Auch die Wachstumsorientierung von Migranten ist hoch. Jeder fünfte möchte mit seinem Unternehmen „so groß wie möglich“ werden (22 %). Insgesamt streben dies nur 15 % aller Gründer an.

Noch gehören ausländische Startup Gründer zu den eher seltenen Gästen in unseren Existenzgründungsseminaren bzw. in unserer individuellen Gründungsberatung. Dennoch nimmt deren Zahl kontinuierlich zu und damit unsere Erfahrung bei der Gründungs- und Vorgründungsberatung für diese heterogene Zielgruppe. Von der Shisha Lounge bis zum IT-Unternehmen reichen die Geschäftsmodelle "unserer" Existenzgründer aus Vietnam, Russland, der Türkei und Jordanien.

Schon während der Existenzgründerseminare stellte es sich heraus, dass vor allem Migranten aus Nicht-EU Staaten vor ganz besonderen Hürden stehen, wenn sie in Deutschland gründen wollen. Sie brauchen zu allererst eine befristete Aufenthaltserlaubnis oder eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, die nur zu bekommen ist, wenn

  • ein übergeordnetes wirtschaftliches Interesse oder ein besonderes regionales Bedürfnis besteht
  • die Tätigkeit positive Auswirkungen auf die Wirtschaft erwarten lässt und
  • die Finanzierung der Umsetzung durch Eigenkapital oder durch eine Kreditzusage gesichert ist.

Wir unterstützen zugewanderte Existenzgründer bei der Erstellung ihres Businessplanes, mit dem ein wirtschaftliches Interesse oder ein besonderes regionales Bedürfnis dargestellt und eine gesicherte Finanzierung gewährleistet werden kann. Außerdem begleiten wir zu Ämtern und strukturieren die Unternehmensgründung, so dass die einzelnen Schritte verständlich und beherrschbar werden.